Die Jesuitenruinen in Paraguay – Trinidad del Parana und Jesus de Tavarangue. Die Infos!

September 24th, 2011

Mehrtages – Touren mit Übernachtung in Bella Vista. Reisebeschreibung und Kulturelles.

Infos und geschichtliches über die Christianisierung in Paraguay. Die zwei wichtigsten  Zeitzeugen – Die Jesuitenruinen in Trinidad und Jesus.

Kolonialisierung der neuen Welt bedeutet auch immer Christianisierung,
so schickte die spanischen Könige Priester nach Paraguay.

Im 17. Jahrhundert ließen sich im Süden von Ostparaguay in der Nähe von Bella Vista Jesuitenpadres nieder , die sehr schnell großen Einfluss gewannen. Sie gründeten 1706 unter anderem die Reduktionen Jesus de Tavarangue und Trinidad de Parana.

Deren Bauwerke heute restauriert und gut erhalten von der Unesco als Weltkulturerbe eingestuft wurden.

Die Indios kannten vor der Christianisierung kein Gemeinwesen, die Stämme waren meistens untereinander zerstritten. Das Bewirtschaften von Land, Ackerbau oder Viehzucht, und der Bau von Häusern sowie das anlegen von Mauern und Wegen waren ihnen völlig unbekannt.

Die Padres brachten Bildung Kunst und Musik nach Paraguay. Unter deren Leitung erreichten die Kollonien enormen wirtschaftlichen Aufschwung und wurden damit zum Staat im Staat.

Binnen weniger jahrzehnte gelang es den Jesuiten 36 landwirtschaftliche Ansiedlungen zu schaffen die aus dem nichts entstanden.

In den einzelnen Reduktionen lebten zwischen 4000 und 10000 Indianer die unter der Anleitung der Jesuiten das fruchtbare Land urbar machten. Zeitweise standen bis zu 200000 Menschen unter dem Einfluß des Jesuitenordens bei dem das gemeinwesen im Vordergrund stand.

Der seinerzeit herrschenden Oberschicht in Paraguay waren die Entwicklungen der gut funktionierenden Wohngemeischaften ein Dorn im Auge. Man erreichte das der spanische König Carlos der 3. um 1767 den Ordensstaat zerschlug.

Die nun führelos gewordenen Reduktionen unterstanden ab sofort der spanischen Verwaltung, was zur Folge hatte, daß die Gemeinden sehr schnell zerfielen. Damit war das Ende der Jesuiten besiegelt.

Touren Infos: Die drei Tage – Reise zu den Jesuitenruinen Paraguay.

Am frühen Morgen fahren wir auf der Ruta 1 in Richtung Süden nach Encarnation.
Vorbei an den Städten Paraguari, San Juan Bautista, Santa Rosa, Carmen del Parana um nur einige zu nennen.

Während der Fahrt nach Bella Vista können wir an interessanten Orten jederzeit einen Fotohalt einlegen oder das ganze nach Ihren Wünschen gestalten.

Die Zeit nach dem Einchecken im Hotel kann jeder  für eine kleine Erfrischung im hoteleigenem Pool nutzen bevor es zur kurzen Stipvisite in das kleine Zentrum von Bella Vista geht.

Am Ankunftstag besichtigen wir den Ortskern, mit seinen zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Einige übergroße Quampas, die Wahrzeichen von Bella Vista und vieles mehr.

Tag 2: Besichtigung der Jesuiten – Reduktionen Trinidad del Parana und Jesus de Tavarangue.

Am 3. Tag nach dem Frühstück brechen wir auf zur Besichtigung einer Yerba Mate Fabrik. Hier lernen wir den gesammten Prozeß der Yerba Verarbeitung kennen.

Anschließend besuchen wir das sehr informative Heimatmuseum in Bella Vista. Die viele sehenswerten Relikte der damaligen Neuankömmlinge lassen uns praktisch die Zeit noch einmal zurückdrehen und uns an deren Leben Teilhaben.

Altes Ackergerät, Dampfmaschinen und die ersten Fahrzeuge von Bella Vistas Einwohnern sind im Pavillon und Freigelände ausgestellt.

Nach der Besichtigung treten wir die Heimreise in Ihr Hotel an. Infos zur Reise:

Buchung und Auskunft

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